Wieso benötigen Sie eine Pflegezusatzversicherung?

Viele Menschen unterschätzen das Risiko pflegebedürftig zu werden bzw. denken, dass das erst im hohen Alter auf sie zukommen kann. Richtig ist, dass die Wahrscheinlichkeit auf Pflege angewiesen zu sein, progressiv mit zunehmenden Alter steigt. Aber es gibt auch immer häufiger Beispiele bei denen Personen durch Unfall oder Krankheit bereits im jungen Alter auf fremde Hilfe angewiesen sind. Mehr als 2,5 Millionen Menschen sind derzeit in Deutschland pflegebedürftig. In den nächsten 30 Jahren rechnet man mit einer Verdopplung auf 5 Millionen pflegebedürftige Menschen.

Wie viel leistet die gesetzliche Pflegeversicherung?

Der Gesetzgeber hat zum 01.01.2017 die bisherigen drei Pflegestufen in fünf Pflegegrade umgewandelt. Es soll dadurch eine genauere Differenzierung der jeweiligen Bedürfnisse erreicht werden. Gleichzeitig wurde das neue Prüfverfahren NBA (Neues Begutachtungsassessment) eingeführt, welches nicht mehr wie im alten System den Hilfebedarf in Minuten, sondern den Grad der noch verbliebenen Selbstständigkeit eines Menschen misst.

In der folgenden Tabelle finden Sie die entsprechenden Leistungen bei Laienpflege durch Angehörige, teilstationärer Pflege und vollstationärer Pflege.

Die Pflegekosten im Pflegeheim bei Pflegegrad 4 belaufen sich je nach Bundesland auf bis zu 3.500 Euro pro Monat. Bei einer Erstattung von 1.775 Euro durch die gesetzliche Pflegeversicherung entsteht so schnell eine Lücke von 1.725 Euro monatlich, welche Sie aus Ihren mtl. Einkünften wie Berufsunfähigkeitsrente, Altersrente, Ersparnissen oder ggf. Mieteinnahmen bestreiten müssen. Dazu kommen noch sonstige Kosten für den Eigenbedarf.

Was ist bei der Beantragung einer Pflegezusatzversicherung zu beachten?

Ähnlich wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung müssen Sie bei Antragstellung Gesundheitsfragen beantworten.

  1. höhe der Absicherung in den 5 Pflegegraden
  2. Pflegetagegeld oder Pflegerente

Schützen Sie Ihre Kinder und/oder Ihre Eltern

Sie kennen bestimmt die Schilder an Baustellen mit dem Satz Eltern haften für Ihre Kinder. Wir erleben es im Bereich der Pflegebedürftigkeit fast immer genau andersherum. Wenn ein Elternteil pflegebedürftig wird, dann ist meist die ganze Familie involviert. Grad bei alleinstehenden oder verwitweten Elternteilen müssen die Kinder häufig einen Teil Ihrer Arbeitszeit für die Pflege von Mutter oder Vater aufwenden. Manche sogar ganz den Beruf aufgeben. Die dadurch entstandenen finanziellen Einbußen können mit einer Pflegezusatzversicherung gemindert oder gänzlich ausgeglichen werden.

Zusätzlich besteht das Risiko, wenn die Rente oder das Ersparte nicht für die Pflegekosten im Pflegeheim ausreichen, dass dann das Einkommen und das Ersparte der Kinder herangezogen wird. Es gilt der Grundsatz des Nachrangs der Sozialhilfe. Das bedeutet, dass bevor der Pflegebedürftige Sozialhilfe in Anspruch nehmen kann, erst einmal sein gesamtes verwertbares Vermögen eingesetzt werden muss. Dazu zählt unter bestimmten Voraussetzungen (Schonvermögen) auch das eigene Heim.

Schützen Sie Ihr Eigentum mit einer Pflegezusatzversicherung

Haben Sie bereits Überlegungen der Vermögensnachfolge getroffen? Wir wissen von Rechtsanwälten und Notaren, dass immer häufiger auch die Frage nach der Finanzierung einer etwaigen Pflegebedürftigkeit gestellt wird. Das bedeutet, nicht nur das Ersparte, der Immobilienbesitz und die sonstigen Vermögenswerte spielen dabei eine Rolle, sondern auch das Thema rund um die Pflege. Schützen Sie den Zugriff des Sozialhilfeträgers

Ein weiterer wichtiger Baustein ist eine funktionierende Patientenverfügung.

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